Bildungslandschaft Altstadt Nord, Abendgymnasium Köln
Bilduntslandschaft Altstadt Nord, Klingelpützpark
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Lebens- und Lernraum Schule

Bildungslandschaft Altstadt Nord


Aktueller Entwicklungsprozess

Bis September werden die Ausschüsse und der Rat der Stadt Köln über die Beschlussvorlage zur Planung und Realisierung der Bildungslandschaft Altstadt Nord beraten und entscheiden.

Link: http://ratsinformation.stadt-koeln.de/

Bisheriger Prozess

Im Herbst 2006 beschloss der Rat der Stadt Köln mit Unterstützung der Montag Stiftungen ‚Urbane Räume’ und ‚Jugend und Gesellschaft’ aus Bonn ein in Nordrhein-Westfalen einmaliges Modellprojekt in Angriff zu nehmen. Im Kölner Stadtteil rund um den Klingelpützpark soll ein Bildungsverbund entstehen, der im Kern die Hauptschule und die Grundschule am Gereonswall, das Abendgymnasium an der Kyotostraße, das Hansagymnasium am Hansaring, die Freizeitanlage Klingelpütz und den KSJ Jugendtower sowie eine noch zu errichtende Kindertagesstätte umfassen wird.

Kooperationsvereinbarung 2007
Damit dieses Vorhaben bald Wirklichkeit wird, haben die Pädagogen der beteiligten Einrichtungen gemeinsam mit den Montag Stiftungen und der Stadt Köln eine Kooperationsvereinbarung entwickelt, die am 5. Mai 2007 im Klingelpützpark von den Partnern unterzeichnet wurde.
Link: Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterzur Kooperationsvereinbarung

Arbeitsgruppen und Werkstätten 2007
Damit begann für die Einrichtungen die gemeinsame Arbeit, um in einem vielschichtigen Prozess die "Türen zu öffnen" und den Weg zu einer abgestimmten Entwicklung gemeinsam weiter zu gehen. (Link: Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster zu den Werkstätten) Dabei wurden in zwei Arbeitsgruppen, der AG Bau und der AG Pädagogik, sowie in weiteren Projektgruppen Grundlagen erarbeitet, die in die weiteren Überlegungen und Entwicklungen Eingang finden. Viele Engagierte Akteure trafen sich regelmäßig, um sich auszutauschen und die Inhalte des Projektes weiter in die Zukunft zu denken. Ein Schwerpunkt für die zukünftige bauliche Entwicklung lag in der Abschätzung von möglichen Raumbedarfen in den Einrichtungen, die über die Beschreibung derzeitiger und zukünftiger Aktivitäten formuliert wurden.

Im Spätherbst 2007 fand in Köln ein Partizipationsworkshop statt, auf dem über Möglichkeiten der Einbindung von Kindern und Jungendlichen in den Prozess nachgedacht wurde. Die Ideen, die von den Akteuren entwickelt wurden, konnten im Jahr 2008 umgesetzt werden.

Ideenkonferenz und Planungsworkshop 2008

Der damit begonnene Partizipationsprozess wurde im Februar 2008 mit der
1. Ideenkonferenz fortgesetzt, auf der Schüler, Eltern, Anwohner und Unternehmer aus dem Stadtteil die Gelegenheit hatten, Ihre Ideen in das Projekt einzubringen. Die Ideenkonferenz stellt eine Plattform zum Austausch dar und findet mindestens ein mal im Jahr statt.

Von Februar bis Mai 2008 haben Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner in einem Städtebaulichen Planungsworkshop daran gearbeitet, Orte für die Bildungslandschaft Altstadt Nord zu definieren und Stadträume zu entwerfen. Vor allem die unterschiedlichen, für die Bildungslandschaft relevanten Nutzungen von Gebäuden und Freiflächen sowie die Wege, die die Partner der Bildungslandschaft zueinander zurücklegen, haben im ersten Planungsschritt einen Schwerpunkt gebildet. Dazu skizzierten die Planer Entwicklungsziele und Entwicklungsräume, die im Anschluss in einer Rahmenplanung weiter entwickelt und in der die weiteren Schritte festgelegt werden sollen. Am 8. Mai 2008 hat eine international besetzte Jury über die Planungsentwürfe beraten und zwei erste Preise vergeben.

Am 29. September 2008 tagte die Jury erneut und entschied, dass der Entwurf der Architekten von feld72 & PlanSinn aus Wien die beste Basis für die weitere Entwicklung der Verbundeinrichtungen, für die Schulen, die Kita und die Jugendeinrichtungen rund um den Kölner Klingelpützpark ist. Die Jury sieht in dem Entwurf zahlreiche neue Möglichkeiten für den Stadtteil und den Bildungsverbund.

Planungsbeirat 2009

Unmittelbar nach Bekanntgabe des Juryergebnisses haben Anwohnerinnen und Anwohner des Parks deutlich gemacht, dass sie die im Entwurf vorgeschlagenen Eingriffe in den Park nicht mittragen wollen. Am 18. Dezember 2008 hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, einen Planungsbeirat einzurichten, der den Auftrag bekam, die Bezirksvertretung Innenstadt und die Fachausschüsse bei der Entwicklung des Rahmenplans zu beraten.
Link: Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster zum Planungsprozess

Die Stadt Köln hat eine Informationsseite zur Arbeit des Planungsbeirates eingerichtet, auf der alle aktuellen Informationen abgerufen werden können.
Link: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster zur Informationsseite Planungsbeirat

Ideenkonferenz und Kooperationen 2009
Im Februar 2009 stellt der Verbund auf der 2. Ideenkonferenz die bisher durchgeführten und in Zukunft gemeinsam geplanten Projekte vor. Es wurde deutlich, dass ein Prozess der intensiveren Kooperation zwischen den Einrichtungen begonnen hatte. So stand das Jahr 2009 bisher auch unter dem Zeichen der gemeinsamen Aktivitäten.

Planungsprozess 2010
Das Jahr 2009 stand unter dem Zeichen der gemeinsamen Aktivitäten und Projekte der Einrichtungen in der Bildungslandschaft Altstadt Nord. Im Jahr 2010 hat sich die pädagogische Zusammenarbeit weiter verfestigt. Zu Beginn des Jahres fand die Ideenkonferenz als "Jugendideenkonferenz" statt, auf der neue Projektideen vorgetragen wurden, von denen einige bereits realisiert sind

Zwei Einrichtungen haben sich um die Aufnahme in die Bildungslandschaft beworben: Die Celestin-Freinet Grundschule in der Dagobertstraße sowie die Realschule am Rhein haben Ende April bzw. Anfang Mai 2010 Beschlüsse gefasst, nach denen Sie in die Bildungslandschaft Altstadt Nord umziehen möchten.

Im Jahr 2010 stehen außerdem die ersten baulichen Maßnahmen für Gebäude der Einrichtungen an.

Über die  wesentlichen städtebaulichen Weichenstellungen, d.h. die räumliche Entwicklung des Verbundes, haben die Ausschüsse der Stadt Köln Mitte 2010 beraten und entscheiden:

Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses vom 10.06.2010, Top 10.3:

  • Rahmenplanung als Grundlage der weiteren städtebaulichen Entwicklung
  • Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
  • Einleitung der Aufhebung eines Bebauungsplanes
  • Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch


Konkret bedeutet dies:

  1. Der bestehende Bebauungsplan aus dem Jahr 1964, der die öffentliche Grünfläche des heutigen Klingelpützparks festsetzt, wird aufgehoben.
  2. Es wird ein neuer Bebauungsplan aufgestellt, der außer Grünfläche auch Flächen für Gemeinbedarf festsetzt. Grundlage hierfür ist das städtebauliche Konzept "Anbau an die Jugendeinrichtung", das die Verwaltung im Nachgang zur Diskussion im Planungsbeirat vorgeschlagen hat.
  3. Die Verwaltung soll die frühzeitige Bürgerbeteiligung zum Bauleitplanverfahren im Rahmen einer Abendveranstaltung durchführen.

Die Pläne und Dokumente zu diesem Beschluss finden Sie hier:
Link: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://ratsinformation.stadt-koeln.de

De städtebauliche Grundlage für die weitere Planung findet sich in Anlage 5.1 - 5.3 zur Beschlussvorlage.

Über weitere Schritte in dem Projekt halten wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.