
Bildungsverbund
Stadtteilbeschreibung
Die Bildungslandschaft Altstadt Nord liegt im Herzen der Stadt. Dom und Bahnhof, Ebertplatz und Eigelsteintorburg, Hansahochhaus und Mediapark sind die Besuchermagneten in unmittelbarer Nachbarschaft.
Die Bildungslandschaft Altstadt Nord spannt sich auf zwischen Eigelsteintorburg, den Ringen und der Kyotostraße. Sie hat ihr Zentrum im Klingelpütz-Park. Bis in die 60er Jahre stand dort die Justizvollzugsanstalt der Stadt Köln. Das Stadtviertel ist in den Köpfen der Bewohner und der Kölner nicht eindeutig definiert. Ihm fehlt trotz der wechselvollen, symbolischen Geschichte des Gefängnisses und der Beliebtheit des Parks eine eindeutige Mitte. Wohnen und Handel, Kölner Unterwelt und Medienhype, multikulturelle Straßenzüge und urkölsche Ecken grenzen unmittelbar aneinander.
Obwohl das Viertel keine symbolische Mitte besitzt, hat es doch ein gemeinsames Thema: die Bildung und Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen. Ungefähr 2000 Kinder und Jugendliche befinden sich tagsüber in den unterschiedlichen Einrichtungen. Die 140 Pädagogen können unterschiedlichen Qualifikationen und Schwerpunkte mit in den Bildungsverbund einbringen. Von der Erlebnispädagogik über die Sozialarbeit bis hin zur Werkstattleitung und zum Unterrichtenden.
Weitere Informationen zum Stadtteil finden Sie in der Städtebaulichen Analyse des Büros für Stadtplanung, Regina Stottrop, Köln (November 2007)
Bestandsaufnahme Klingelpützviertel (PDF, 14,4 MB)
Bildungseinrichtungen
Ganztags-Grundschule Gereonswall, Köln
Gemeinschaftshauptschule am Gereonswall
http://www.gereonswall.kbs-koeln.de/
Hansagymnasium Köln
http://www.hansa-gymnasium-koeln.de
Abendgymnasium Köln
http://www.abendgymnasium-koeln.de
Freizeitanlage Klingelpütz
http://www.jukobox.de/einrichtungen/berichte/klingelpuetz.html
Jugendtower der Katholischen Studiernden Jugend
http://www.ksj-koeln.de/tower.html
Projektstruktur
Die Projektstruktur der Bildungslandschaft ist komplex, denn eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure ist an der Entwicklung des Verbundes beteiligt. Um eine tragfähige Organisation und Kommunikation zwischen den Einrichtungen, der Stadtverwaltung und der Politik sowie der Stiftung zu gewährleisten und Handlungsoptionen im Sinne des Konzeptes zu ermöglichen bildet die Struktur unterschiedliche Unterstützungsebenen und Verantwortlichkeiten ab.
Projektsteuerung
Die Projektsteuerungsgruppe vertritt den Rat der Stadt Köln und die Montag Stiftungen. Sie stellt die strategische Ebene des Projektes dar und ist besetzt durch die federführende Beigeordnete (Schule, Jugend Sport) Frau Dr. Klein und Herrn Beigeordneten Streitberger (Stadtentwicklung, Planen und Bauen) sowie durch den Stifter Herrn Montag und den Finanzvorstand der Stiftung Herrn Krayer. Die Steuerungsguppe wird beraten durch Herrn Stadtdirektor Kahlen.
Projektleitung
In der Verantwortung der Projektleitung liegt die operative Steuerung des Gesamtprojektes. Die Projektleitung ist mit Frau Burgdorff, Herrn Dr. Imhäuser, Frau Zierold und Herrn Gräbener durch Personen aus Stiftung und Stadt besetzt. Sie sind für die Erfüllung ihrer Aufgaben direkt der Projektsteuerung unterstellt und ist zentraler Ansprechpartner für die Akteure im Bildungsverbund und die Mitglieder der Lenkungsgruppe.
Lenkungsgruppe
Die Aufgabe der Lenkungsgruppe ist die Koordinierung und die Umsetzung der Einzelmaßnahmen innerhalb der Stadtverwaltung. Sie ist besetzt mit Fachvertreterinnen und Fachvertretern der beteiligten Dienststellen.
Projektmanagement
Das Projektmanagement unterstützt die Projektleitung in der Durchführung ihrer Aufgaben und sichert die strukturelle Übereinstimmung der Verbundprozesse. Dies geschieht u.a. durch die Erstellung von Zeit- und Maßnahmenplänen der Einzelprozesse, die Unterstützung der Kommunikation im Verbund sowie durch verschiedene thematische Beratungen.
Begleitausschuss
Der Begleitausschuss ist ein von den Akteuren vor Ort besetztes Gremium, dass sich aus den Leiterinnen und Leitern der beteiligten Einrichtungen und einer entsprechenden Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammensetzt, die jeweils von ihrer Bildungseinrichtung benannt wurden. Das Gremium versteht sich als das zentrale Organ der Bildungslandschaft, das dauerhaft alle inneren und äußeren Aktivitäten des Verbundes berät, fördert, unterstützt, koordiniert und entscheidet.
Kern
Von den Einrichtungen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benannt, die den Kern bilden. Der Kern bereitet die Ideenkonferenz vor, lädt ein, moderiert, bündelt Ideen, motiviert, trägt Ergebnisse zusammen, bringt Vorhaben voran und ist damit gewissermaßen die "Triebfeder" des Verbundes und verantwortlich für die Kontinuität und den Fortgang von Projekten.
Ideenkonferenz
Die "Ideenkonferenz" wird als der gedankliche "Marktplatz" des Bildungsverbundes verstanden. Hier entstehen Projekte, können Ideen und Anliegen formuliert und mögliche Vorhaben angedacht und eingebracht werden. Die Ideenkonferenz ist offen für alle interessierten Bürger im Stadtteil und findet halbjährlich statt. Aus ihr konstituieren sich je nach Thema unterschiedliche „Projekt- oder Arbeitsgruppen“.
Die Arbeitsgruppen setzen sich zusammen aus Mitgliedern der Ideenkonferenz und aus Mitgliedern des Kerns sowie ggf. weiteren Vertretern der Einrichtungen oder Beratern. Die AG Bau diskutiert inhaltlich und konzeptionell alle Aktivitäten, die im Zusammenhang mit baulichen und städtebaulichen Veränderungen stehen. Die AG Pädagogik diskutiert inhaltlich und konzeptionell die pädagogischen Aktivitäten und Grundlagen für die Weiterentwicklung des Verbundes.








