
26. April bis 28. Juni 2009 in Bonn
Andreas M. Kaufmann
„Ich finde es interessant, sich auch alte Dinge und Fakten immer wieder zu vergegenwärtigen, um neue Erkenntnisse für das eigene wie das Leben in der Gemeinschaft zu gewinnen.“ (Andreas M. Kaufmann)
Andreas M. Kaufmann ist, wie viele andere Künstler seiner Generation, kein Produzent von Objekten, sondern ein Produzent von Ideen und Experimenten. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist im Allgemeinen die kritische Beobachtung der Medienwelt, wobei unter Medien der Ort zu verstehen ist, an dem sich die traditionellen Grenzen zwischen Kommunikation, Information, Massenkultur und Werbung auflösen. Dabei besteht sein Hauptarbeitsmaterial zwar in Bildern, doch gewinnen die Sphären des Klangs und des Textes in seinen jüngeren Arbeiten zunehmend an Bedeutung. Es handelt sich also um einen Künstler, für den die Revolution der digitalen Kommunikationserfahrung (wenn, mit den Worten von Ignacio Ramonet, »die Kommunikationsmaschinen Telefon, Fernsehen und Computer verschmelzen«) gleichzeitig Gegenstand, Stoff und Medium der Untersuchung und Analyse ist.
Auszug aus dem Text „Freiheiten und Abhängigkeiten“ von Marta Gili
(Jeu de Paume / Paris )
Andreas M. Kaufmann wurde am 28.01.1961 in Zürich geboren. Er lebt und arbeitet in Köln und Barcelona mit Lebensgefährtin und Kind.
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