
Werkstattgespräche
Um den Austausch mit den Planerinnen und Planern vor Ort zu intensivieren, wurden im Mai 2006 insgesamt drei Werkstattgespräche durchgeführt. Eingeladen wurden hierzu entsprechend der Raumtypen Mitarbeiter der Planungsämter bzw. entsprechender Behörden aus allen Gemeinden im Projektraum, wobei sich zu jedem Gespräch jeweils die Vertreter aus zwei Raumtypen trafen. Beim ersten Termin saßen somit die Raumtypen „Großwerk und kleine Siedlungen“ und „Stadt im Umbruch“, beim zweiten die „Rheinischen Welt-Städte“ und die „Uferdörfer“ und beim dritten Termin die „Kleinen Welten“ sowie die „Rheinromantischen Tore“ zusammen.
Die halbtägigen Gespräche in den Räumlichkeiten der Stiftung hatten vor allem zum Ziel,
- die planerischen Herausforderungen am Rhein in Erfahrung zu bringen,
- die Fragen der Region an internationale Referenzprojekte zu vertiefen und zu detaillieren sowie
- den Austausch und die Diskussion über gemeinsame „Rheinthemen“ zu ermöglichen und zu fördern.
Im Ergebnis wurden die gemeinsamen planerischen Herausforderungen am Rhein wiederholt betont und die konstruktive und informelle Art der Gespräche hervorgehoben. Im Vordergrund standen Themen wie die gestalterische Integration von zukünftigen Hochwasserschutzbauwerken, Nutzungskonflikte zwischen Freizeit und Naturschutz oder die Frage der Gestaltung von Schnittstellen zwischen Großwerken und Siedlungsbereichen. Die diskutierten Fragestellungen fließen direkt in die weitere Arbeit des Projektteams ein und ergänzen das Suchraster nach internationalen Referenzprojekten.



