
Bildungslandschaft Altstadt Nord
Kooperationsvereinbarung
Lebensnahes Lernen und Lehren rund um den Klingelpütz
Am 5. Mai 2007 unterzeichneten die Montag Stiftungen, die Stadt Köln und sieben Bildungseinrichtungen rund um den Klingelpützpark eine Kooperationsvereinbarung.
Im Kölner Stadtteil Altstadt Nord soll ein Bildungsverbund entstehen, der im Kern die Grund- und Hauptschule am Gereonswall, das Abendgymnasium Kyotostraße, das Hansagymnasium am Hansaring, zwei Jugendeinrichtungen und eine noch zu errichtende Kindertagesstätte umfassen wird.
Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln, und Carl Richard Montag, Gründer der nach ihm benannten Montag Stiftungen, haben gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Bildungseinrichtungen am 5. Mai 2007 im Klingelpützpark eine entsprechende
Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. An dem Termin nahmen zudem von Seiten der Stadt Köln Dr. Agnes Klein, Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport, Bernd Streitberger, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen, und Guido Kahlen, Stadtdirektor, sowie Prof. Klaus Schäfer vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, teil.
Der Rat der Stadt Köln hatte im vergangenen Herbst beschlossen, mit Unterstützung der Montag Stiftungen „Urbane Räume" und „Jugend und Gesellschaft" ein in Nordrhein-Westfalen einmaliges Modellprojekt in Angriff zu nehmen.
Ziel des Verbundes ist die Entwicklung und Gestaltung des Quartiers rund um den Klingelpützpark zu einer zukunftsfähigen und gemeinsam verantworteten Bildungslandschaft. Es sollen im pädagogischen und baulichen Sinne Räume geschaffen werden, die ein lebensnahes, verantwortungsvolles und inklusiv angelegtes Lernen und Lehren für alle Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtungen und für die Bürgerinnen und Bürger des Kölner Stadtteils Altstadt Nord ermöglichen. Diese pädagogische Zusammenarbeit wird neue Raumprogramme in zum Teil neu entstehenden Gebäuden zur Folge haben. Sie werden gemeinsam geplant. So wird eine Architektur entwickelt, die optimal für alle Beteiligten nutzbar sein wird und den Stadtteil um den Klingelpützpark stärkt.




