Städtebaulicher Planungsworkshop "Bildungslandschaft Altstadt-Nord", Jurysitzung am Modell (Foto: Stefan Bayer)
Städtebaulicher Planungsworkshop "Bildungslandschaft Altstadt-Nord", Schüler des Abendgymnasiums diskutieren am Modell  (Foto: Stefan Bayer)
Lebens- und Lernraum Schule
Wort-Bild-Marke "Bildungslandschaft Altstadt Nord"

Städtebaulicher Planungsworkshop

Entscheidung im Städtebaulichen Planungsworkshop gefallen - Jury vergibt zwei erste Preise

In mehreren Arbeitsphasen entwickelten Startet den Datei-Downloadfünf Teams (PDF, 501 kB) aus Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner zwischen Februar und Mai 2008 Vorschläge für räumliche und prozessorientierte Lösungen, welche die Grundlage einer Rahmenplanung für die Bildungslandschaft Altstadt Nord sein werden.

Am 8. Mai 2008 fand die Endpräsentation der Startet den Datei-DownloadArbeiten aller Bearbeitungsteams statt, und das international besetzte Preisgericht entschied nach mehrstündiger Diskussion über die Preisträger des Städtebaulichen Planungsworkshops.

Die 21-köpfige Jury verständigte sich einstimmig darauf, zwei erste Preise an das Team Feld 72 / PlanSinn aus Wien und an das Team muf architecture/art aus London zu vergeben.  

Auszug aus dem Beschluss der Jury

Die Jury empfahl den Auslobern des Wettbewerbs, Stadt Köln und Montag Stiftungen, „das Projekt von Feld 72 / PlanSinn als städtebauliches Leitprojekt zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu machen. Das Team muf architecture/art soll im Dialog mit Feld 72 / PlanSinn seine projektinitiierenden und Kommunikationsstrategien einbringen. Im Anschluss soll der Jury im Herbst 2008 ein gemeinsames, tragfähiges Konzept vorgelegt werden. Die Weiterentwicklung des Konzeptes sollte auf der Basis der bisher vom Verbund erarbeiteten Nutzungscluster geschehen. Außerdem hat die Jury intensiv über die Freiraumqualitäten diskutiert. Freiräume sollen gestärkt und nur im geringst möglichen Maß in Anspruch genommen werden.“ 

Zu den Entwürfen der Preisträger

Das Projekt "Feld 72 / PlanSinn" (Wien) formuliert programmatisch eine perforierte Randverdichtung. Es entwickelt sich entlang eines gedachten Bildungsbandes. Zudem werden Baufelder definiert, die im Zuge des weiteren Beteiligungsverfahrens mit Nutzungsbausteinen gefüllt werden können. Unter anderem sieht der Entwurf an den Eingangsbereichen des Klingelpütz-parks eine Bibliothek und ein Auditorium vor. Diese Planungen dienen der Stärkung, Belebung und Sicherung des Freiraums.
Startet den Datei-DownloadBeschreibung des Entwurfs von Feld 72 / PlanSinn (pdf, 33 kB)

Das Projekt "muf architecture/art" (London) wurde konsequent entlang der Bedarfe und Möglichkeiten der Bildungseinrichtungen entwickelt. Es legt der Planung eine Kommunikationsstrategie zugrunde, die als Kern den Prozess des Teilens und Tauschens hat. Die Idee hierbei ist, dass jedes Geschenk ein neues Geschenk generiert. Wenn eine Einrichtung Kapazitäten, Talente oder Flächen in den Verbund eingibt, sollte sie etwas dafür zurück bekommen. Mithilfe dieser Strategie würde sich eine neue Stadtteilkultur entwickeln, die zeitnah konkrete Verbesserungen möglich macht.
Startet den Datei-DownloadBeschreibung des Entwurfs von muf architecture/art (pdf, 32 kB)

Nächste Schritte

Im weiteren Planungs- und Realisierungsprozess wird es nun darum gehen, auf Basis der Ergebnisse des Städtebaulichen Planungsworkshops einen Rahmenplan zu entwickeln, der die Voraussetzungen für die hochbauliche Entwicklung der Bildungslandschaft Altstadt Nord schafft. Es ist vorgesehen, den Rahmenplan bis zum Herbst 2008 so weit abgestimmt zu haben, dass er den betroffenen Ausschüssen und dem Rat der Stadt Köln zur Abstimmung vorgelegt werden kann. 

Bisheriger Verlauf

Das Verfahren startete mit einer Workshopphase vom 27. bis 29. Februar 2008. In drei Tagen intensiver Auseinandersetzung mit den Orten und Einrichtungen haben die Teams dabei die Startet den Datei-DownloadAufgabenstellung (PDF, 803 kB) und die Mitglieder des Verbundes kennen gelernt. Erste Ideen und Vorstellungen wurden präsentiert und diskutiert. Die Einrichtungen haben die im Vorfeld erarbeiteten „Wohlfühl- und Unwohlfühlorte in Form von Postkartenaktionen und Videoclips präsentiert. Diese zeigten, an welchen Orten in der Bildungslandschaft sich die Kinder, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen sich besonders wohl und an welchen Orten sie sich besonders unwohl fühlen.

Mit diesem Material und ihren ersten Skizzen gingen die Planerinnen und Planer in eine Arbeitsphase in den Büros. Sie hatten dort Zeit, ihre Vorstellungen weiter zu entwickeln und konnten dabei auch pädagogische Beratungen in Anspruch nehmen. Mit den weiter entwickelten Ideen kamen die Teams am 9. und 10. April 2008 zurück in die Bildungslandschaft, um dem Verbund und dem Startet den Datei-DownloadPreisgericht (PDF, 31 kB) ihre ersten Vorschläge zu präsentieren. Nach der Auseinandersetzung und Kritik der Verbundmitglieder und des Preisgerichtes gingen die Teams in die abschließende Bearbeitungsphase.


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