
Zielsetzung
"Die Montag Stiftung Urbane Räume soll die Gestaltung tragfähiger Strukturen und Konstruktionen in unserer gebauten Umwelt fördern, die in der Lage sind, auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Menschen zu reagieren."
Carl Richard Montag
Die Stiftung wurde im Herbst 2005 gegründet. Sie nimmt sich des Themenfeldes an, das der Stifter Carl Richard Montag durch sein eigenes Handeln und Gestalten selbst maßgeblich mit geprägt hat: Der Stadt und der Planungs- und Bauprozesse, die zu langfristig brauchbaren, humanen Lebensräumen führen.
Die Montag Stiftung Urbane Räume beschäftigt sich mit Themen, die für gewöhnlich in ihrer Entwicklung gefangen sind zwischen öffentlicher Verantwortung, politischen Interessen und privaten Investitionen und darum keinen Raum für weitsichtiges Handeln finden.
Mittel- und langfristiges Ziel der Montag Stiftung Urbane Räume ist, anhand konkreter Projekte aufzuzeigen, dass konsequentes, an höchster baukultureller Qualität orientiertes Bau- und Planungshandeln die Basis für lebendige und lebenswerte Stadtlandschaften ist.
Sie kann einen Raum erzeugen, in dem es möglich wird, insbesondere die öffentlichen Entwicklungsaufgaben der Zukunft zielgerichtet kreativ mit Zeit und Kompetenz zu unterstützen. Sie ist dabei sowohl als Diskussions-, als auch als Entwicklungs- und Planungspartner tätig:
DenkRaum für die Praxis
In lockerer Folge werden Diskussionen und Debatten zu drängenden Bau- und Planungsfragen geführt, die den unabhängigen und abgeschlossenen Raum der Stiftungen zur Weiterentwicklung bedürfen.
Projekte in Partnerschaft
Voraussichtlich alle drei Jahre wird ein Stipendium ausgelobt, in dem junge Talente die die Möglichkeit bekommen, sich an den Anforderungen der Praxis selbständig weiter zu entwickeln und die planende Praxis die Chance, im Rahmen eines Projektes den Denkraum der Montag Stiftung Urbane Räume gemeinsam mit den Stipendiaten für die eigenen Projekte zu nutzen.
Projekte für den Nutzer
Carl Richard Montag hat mit der Werkstatt einen Raum geschaffen, in dem Lösungen für konkrete Fragen des Bauens gemeinsam mit externen Partnern erforscht, bearbeitet und beantwortet werden können.
Es handelt sich hierbei um eine Werkstatt, die erstens die Bestände und vorhandenen Potenziale vor Ort analysiert, zweitens in enger Zusammenarbeit mit dem Nutzer und Träger des Projektes Konzepte für Neuplanungen oder Veränderungen im Bestand so weit entwickelt, dass die nachhaltige Brauchbarkeit, Genehmigungsfähigkeit und Finanzierbarkeit des konkreten Projektes beurteilt werden kann.




