
Brückenköpfe Erpel – Remagen (1999)
Die besondere geschichtliche Bedeutung der ehemaligen Ludendorffbrücke bei Erpel-Remagen (bekannt geworden als die "Brücke von Remagen") und die speziellen räumlich-architektonischen Aspekte des Brückenkopfes von Erpel und des dazu gehörigen Eisenbahntunnels waren Ausgangpunkte für dieses ungewöhnliche Kunstprojekt. Acht Künstler und Künstlerinnen aus den alten und neuen Bundesländern, in deren Arbeit historische und gesellschaftspolitische Aspekte oder die Auseinandersetzung mit historischer Architektur zum Tragen kommen, wurden zu der Ausstellung eingeladen. Mit eigens erstellten Installationen und Objekten unter Einbeziehung neuer Medien (Klang und Video) wurden der Brückenkopf von Erpel und der auf ihn zuführende ehemalige Eisenbahntunnel als historisch bedeutsamer Ort neu thematisiert.
Künstlerinnen und Künstler: Felix Droese, Till Exit, Bettina Munk, solitaire FACTORY, Beate Passow, Heide Pawelzik, Raffael Rheinsberg, Anja Wiese.
Ein Projekt der Montag Stiftung Bildende Kunst. Kuratorin: Ingrid Raschke-Stuwe.
Zum Projekt ist ein
Katalog erschienen.



